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bigvic

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  1. Das ist die Krux. Viele glauben halt nur den Quellen / Statistiken die dem aktuell persönlichen Gehalt am nächsten kommt, denn Ausschläge in beide Richtungen können dann nur falsch sein 🤷‍♀️ Das Thema ist wie wir in unserer Mini-Umfrage auf dem Board sehen ja auch komplex, da so viele Variablen (Themengebiete, Branche, Ort, Firmengrösse, etc.). Ich gehe daher wie folgt vor wenn ich Stellen budgetieren muss: 1) Staatliche Quellen / Tarifverträge (Statistisches Bundesamt, Arbeitsagentur, IGM, Verdi, usw usf.) 2) Diverse öffentliche Gehaltsstatistiken mit grösserer Bekanntheit mit Selbstauskunft (Glassdoor, Heise, Kununu, Stepstone, ...) 3) Lokales Netzwerk fragen, wie die aktuelle Struktur bzw. Budgetsituation ist (Recruiter, Geschäftsführer, HR-Chefs, Arbeitnehmer in ähnlichen Positionen ...). Insbesondere Mitbewerber (ähnliche Grösse/Branche) sind hier interessant. Und daraus ergibt sich dann ein doch relatives klares Bild und trifft zu ~80% auch die Erwartungen der Kandidaten. Und als Bewerber würde ich eigentlich fast genauso vorgehen.
  2. Mit Buzzword Jobtitel bekommt man halt auch Buzzwordanfragen. Heute ist alles Cloud, DevOps, FullStack, ... Daher ja, schreib in dein Jobtitel rein was du genau machst, dann wird das besser.
  3. Das reicht nicht. Die Rechtsprechung hat sich da auch geändert - siehe Begrenzung Annahmeverzugslohn. D.h. früher konnte ein AN der gekündigt wurde über Jahre einfach "nichts machen" und Lohn kassieren. Heute geht das nicht mehr, selbst wenn die Kündigung ungerechtfertigt war 📜 Von daher ist die einzig richtige Strategie dir so schnell wie möglich einen neuen Job suchen. Wenn dann noch eine Abfindung rausverhandeln kannst, dann nimm das mit.
  4. Ob du grottenschlecht bist kann ich nicht beurteilen. Ich kenne dich ja nicht. Und ÖD ist pauschal weder schlecht noch gut. Es passt nur von Arbeitsweise, Belastung, Veränderungen, Dynamik, Sicherheit, etc. mehr oder weniger zu manchen Personen. Und mein Eindruck im Gesamtbild deiner Posts ist, dass es wertfrei für dich die richtige Karriereoption sein könnte.
  5. Suche dir nen Job irgendwo im ÖD. Bis auf vielleicht 100% HO ist das glaub ein ziemlich guter Match.
  6. Jetzt mal ganz ehrlich, wenn ich das lese denke ich mir schon WTF. Du bist frisch aus der Ausbildung, ein paar Monate bei deinem AG und deine Prio ist nachts in einer Bar zu jobben? Echt jetzt? Unabhängig davon, dass du erstmal bei deinem AG ankommen musst, deine Lernkurve gerade enorm sein sollte und du langsam produktiv werden solltest. Was denkst du was du jetzt schon für einen Eindruck hinterlässt? Vielleicht bist ja ein Überflieger, aber als ich in deiner Lebensphase war habe ich nach der normalen Arbeit Gas geben müssen und so schnell wie möglich Wissen für meinem Hauptjob zu erlangen und aufzuschliessen. Ich weiss ist inzwischen für viele unpopulär, aber das ist schon echt next Level für mich. 😵
  7. Nicht viel nachdenken, einfach auf (Junior-)Stellen bewerben. Du wirst genügend Angebote erhalten. Du musst da auch gar nichts gross erklären. Einfach sagen wie es ist ... du hattest noch weiteres Interesse an Thema X, wolltest das ausprobieren bevor du ins Berufsleben startest und hast jetzt festgestellt, dass es nicht das richtige für dich ist .. fertig. Kein Drama.
  8. Gibt es Bootcamps die die Ausbildung zum Pfleger ersetzen? Vermutlich nicht. Ähnlich ist es in der IT.
  9. Diese Weiterbildungen sind Zertifikate und haben meines Wissens keine grosse Akzeptanz. Daher würde ich von diesem Weg abraten. Ich sehe in deinem Fall dann wohl eher die Alternative des Teilzeitstudiums. Das ist relativ günstig und kannst neben deinem Hauptjob machen. Dauert dann halt noch ein paar Jahre bis zum Abschluss.
  10. Uiuiui, hab ich wohl vergessen. Und Umfrageparamter kann ich glaub nicht mehr ändern also von 1-5 zu 1-10.
  11. Nö, alles. FAZ hätte ich auch noch Interesse. Mache da vllt. mal ein Probeabo.
  12. Ich hab mein erstes Fondsparen (mit glaub 30 Mark oder so) mit meinem ersten Azubigehalt nach der Probezeit angefangen (und ich hatte keinerlei Eigenkapital aka. rich kid, musste Miete, ÖV, Essen, etc. ... zahlen - habe sogar das Rauchen aufgeben müssen, da ich es mir u.a. nicht mehr leisten konnte 😱 ). Ganz nach dem Motto: Auch Kleinvieh macht Mist.
  13. I wish ... aktives Finanzmanagement kostet Zeit (u.a. eben viele Quellen lesen und handeln) und Nerven (vor allem bei der Baisse 🥵). Beides habe ich dieses Jahr für was anderes verwendet und daher ganz stiefmütterlich diverse monatliche ETF-Fonds gekauft. Und dafür brauchts kein solches Abo 🤑
  14. Ach und bis Ende letzten Jahres hatte ich noch Focus Money und muss sagen ich war positiv überrascht. Gute Analysen. Preis/Leistung fand ich echt gut - vor allem im Vergleich mit dem Platzhirsch im deutschsprachigen Raum.
  15. Hier mal wieder eine Umfrage. Habt ihr ein oder mehrere kostenpflichtige digitale Zeitschriften/Zeitung/Magazin/News/etc. abonniert? Wenn ja, wie viel gebt ihr hierfür pro Monat aus? Gerne auch hier teilen welche ihr habt, gut findet bzw. nicht so gut findet (bzw. hattet, aber wieder gekündigt habt). Ich habe zum Beispiel unter anderem Spiegel+. Kostet 20 Euro im Monat. Finde ich schon nicht wenig, aber da turne jeden Tag drauf rum und finde die Artikel meist auch solide recherchiert mit einer gewissen Tiefe.
  16. Stimmt. Ich persönlich finde abwarten in dem Fall einfach keine gute Strategie, wenn ich mir schon solche Gedanken mache. Dann würde ich de facto sofort ein Gespräch mit meinen Chef suchen und fragen was los ist und das ansprechen. Vielleicht hast du Recht und alles ist supi. Falls aber nicht, dann würde ich aktiv werden wollen (und ja, wir haben jetzt viel schon das diskutiert wie man dann handeln könnte).
  17. Wie lange würdest du bei einer Firma bleiben bei dem du jeden Tag weisst, dass deine Arbeit nicht mehr benötigt/gewertschätzt wird? Und ich rede hier explizit nicht von Mobbing/rausekeln/etc.! Das muss man doch einer potentiellen Abfindung gegenüberstellen. Und nicht Abfindung vs. keine Abfindung. Das ist doch viel zu einfach gedacht. Das monatelange Warten/Ausharren/Ungewissheit/fehlende Anerkennung/.. hat doch einen enormen Preis (Gesundheit/Lebensqualität/Selbstwert/etc.). Natürlich tickt da jede Person anders. Aber das ist doch auch ein grosser Verzicht. Komisch das ich hier als neoliberal bezeichnet werde, aber die vermeintliche AN-Sicht nur aufs Geld reduziert wird.
  18. Zum einen ist es irgendwie logisch, dass ich für mich spreche. Zum anderen hast du natürlich den nächsten Satz "Hört sich für mich nach keinem erstrebenswertem Ziel an." wohl bewusst nicht zitiert. Dein Satz ... "Dein Ratschlag ist eben nicht mit deiner Erfahrung gekennzeichnet sondern einfach plump "mach das" - ergo sogar super dumm in diesem Fall. " ... enthält keine Kennzeichnung "Ich finde" oder "Meiner Meinung nach", sondern stellst du hier als absolute Wahrheit dar deiner Logik nach. Also alles ziemlich albern - finde ich. Wie auch immer, hier geht es jetzt glaub nicht mehr um den Austausch von Meinungen, sondern eher um Provokation. Das langweilt.
  19. Ja für mich, steht da x Mal. Ich lasse dir ja auch deine sozialistische Sicht .
  20. Wie gesagt, es gibt wichtigeres als eine Abfindung für den einen oder anderen. Und zum anderen ist das natürlich Verhandlungssache. Wenn eine Firma Personal abbauen möchte und es kommt jemand und sagt : "Wenn das Paket stimmt, dann überlege ich mir zu gehen" dann kannst du garnicht so schnell gucken wie da ein Angebot auf dem Tisch liegt! Das ist ein üblicher Vorgang. Hab ich schon x Mal mitgemacht.
  21. Und da habe ich eine andere Einstellung. Ich würde nie auf eine Kündigung warten, sondern wenn ich durch Gespräche oder anderweitig das Gefühl hätte mich braucht es nicht mehr (selbst wenn der Grund vor keinem Arbeitsgericht standhalten würde) bzw. ich hab schlicht kein Bock mehr auf den Job, dann würde ich mir was Neues suchen. Das wäre mein absoluter Fokus. Und nicht die Verteidigung des Status Quo. Natürlich würde auch ich versuchen irgendwie das Maximum bei einer Abfindung rauszuholen, aber das wäre höchstens Sekundär- und nicht Primärziel. Aber für mich ist Arbeit auch mehr als nur Paycheck - vielleicht ist das der massgebliche Unterschied. P.S: Ich habe meine Abfindung bisher selbst verhandelt - wie den Arbeitsvertrag auch.
  22. Wenn ich finanzielle Not habe, dann arbeite ich ggf. überbrückungsweise für einen AG für den ich nicht arbeiten will (z.B da er meine Arbeit nicht wertschätzt oder <name your reason>). Ohne Not mache ich das nicht. Ich kündige und suche mir was neues. Oder wegen mir anders rum. Ist das nicht verständlich oder soo abwegig?
  23. Ich hoffe inständig für die Mehrheit mehr als nur Paycheck.
  24. Ich glaube du interpretierst hier ziemlich viel rein. Nirgendwo steht was davon, dass der AN irgendwelche Rechte nicht hat und diese nicht durchsetzen soll, wenn notwendig. Er hat nach einer Strategie gefragt und meine Antwort ist im Gegensatz zu deiner ein selbstbestimmter, aktiver Ansatz und eben keine "Opferrolle", die wie die Schlange vor dem Kaninchen sitzt. Der TE schildert einen klassischen Fall von einer Veränderung der Technologien den er nicht mitmacht und daher vermeintlich sein Skill nicht mehr benötigt wird. Entweder gibt es da ein Upskilling (das beide wollen) oder wenn das nicht möglich/gewünscht ist die Trennung. Und ich finde es bedenklich, dass sowas nicht als absolut normal empfunden wird. Und das hat genau garnichts mit AN-Rechten zu tun.

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