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bigvic

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  1. Dann mach nen Udemy-Kurs: https://www.udemy.com/course/the-project-management-course-beginner-to-project-manager/
  2. So eine ( toxische ) Unternehmenskultur wäre für mich viel mehr Wechselgrund als ein paar Euro / Urlaubstage / Wochenstunden mehr oder weniger bei denen hier regelmässige User Sodom und Gomorra rufen. Aber ich gehe auch davon aus, dass man mit etwas Kommunikationsskills viel erreichen kann. Den man kann alles in richtigem Mass, Ton und Situation adressieren - ansonsten wäre es für mich kein Ort an dem ich lange bleiben würde.
  3. Wenn das der Anspruch an seine Arbeit ist, dann ist das natürlich eine legitime Einstellung und Herangehensweise.
  4. Bezahlte Meetings aka "Consulting" (also welche zur Wertschöpfung des Unternehmens direkt beitragen) sind natürlich nicht gemeint.
  5. Was meinst du damit? Das die allerwenigsten versuchen das umzusetzen? Ja, bin ich bei dir. Da arbeite auch ich dran jeden Tag. Oder meinst du, dass man da handlungsunfähig ist? Da bin ich in der Tat anderer Meinung, nahezu egal welche Position man inne hat (Bitte wieder keine Extrembeispiele wie Atomkraftwerknotfalldienste oder sowas)
  6. Wieso? Ich versuche zumindest einigermassen Herr meiner Agenda zu sein. Wenn da eine Einladung kommt, dann ist es doch erstmal meine Verantwortung ob ich da teilnehme oder nicht. Klar, gibts Ausnahmen wenn die vom Chef kommt und "Pflicht" dran steht aber mal ehrlich. wie oft ist das der Fall? Viele Einlader denken eher "ich lade halt mal alle ein, dann kann niemand sagen er wusste von nichts oder wurde nicht eingeladen oder vielleicht brauch ich ihn für 3 Sekunden". Und wenn man da mitspielt, dann ist man meistens selber schuld. Man kann auch mal vogelwild sein und meetings einfach absagen. Ohne ordentliche Agenda mit klarem Grund warum ich dabei sein muss sage ich normalerweise (erstmal) ab. Und gerade als Teilnehmer sollte man sagen, wenn man unzufrieden mit dem Meetingverlauf ist. Sachlich, positiv, höflich und respektvoll. Warum abwarten? Bringt niemand was danach. Und ich rede hier nicht von Ausnahmen aka CEO macht ne TownHall je Halbjahr oder sowas.
  7. Ein Meeting ohne Protokoll (Informationen, Aufgabenverteilung, Beschlüsse, etc.) hat nicht stattgefunden. Das war dann eine Kaffeepause - vielleicht ohne Kaffee und lang(weilig).
  8. Es gibt auch noch die oft vergessenen Blickwinkel Kollegen oder Kunden (oder Gesetze). Ein Arbeitgeber wird ja nur aktiv mit Regeln & Richtlinien, wenn es Gründe gibt und nicht aus reiner Langweile oder Boshaftigkeit. Aber ich verstehe auch, dass man als Angestellter erstmal 100% Egoist ist und nicht unbedingt über den Tellerrand schaut bzw. andere Interessen berücksichtigt.
  9. Diesen Grundtenor finde ich sehr passiv. Also fremdgesteuert, aber an dem leider nichts ändern kann. Das ist in 90% der Fälle aber falsch. Ich kann mir nicht vorstellen, wenn man zu dem Meeting-Owner (oder Chef/PL/etc.) geht und sagt: "Es tut mir leider ich kann bei diesem Meeting keinen Beitrag leisten und nehme für mich auch nicht viel mit. Ich würde daher gerne auf die Teilnahme verzichten und lese mir dann das Protokoll durch. Ich hoffe das in Ordnung für dich? Oder hast du einen anderen Vorschlag um das für mich effezienter zu gestalten?" .. dass da dann viel Gegenargumente und ein Zwang kommt. V Und wenn man sich da nicht traut sowas offen anzusprechen, dann hat man eh Kulturproblem in der Firma. Ich sehe hier viel eher ein FOMO-Problem vieler Mitarbeiter, die sich dann aber gleichzeitig über unnötige Meetings beschweren, welche sie dann nur wie oben besprochen teilnehmen. Katastrophe ... um mal Steel Buddies zu zitieren. Da sind wir wieder bei der Meetingkultur bzw. Meetingregeln. In meinen Meetings sind Laptops zugeklappt (Ausnahme Protokollführer/Präsentator) und Smartphones aus. Auch wenn ich nicht der Meetingowner bin spreche ich es freundlich an, dass ich ungern mit der Rückseite von Laptops spreche und ich schön fände, wenn man diese zuklappt. Und oh wunder - bei freundlicher Bitte kommen dem eigentlich immer alle nach. Daher ist mir das zu einfach da die Schuld/Kultur auf andere zu schieben. Man kann immer selbst zu einer Verbesserung beitragen. Klappt nicht immer, aber das als Grund zu nennen da nichts zu machen wäre mir zu wenig Eigenverantwortung nach dem ersten Lehrjahr.
  10. Erfahrene Mitarbeiter nehmen dann auch nur teilweise Teil oder holen sich bei solchen Meetings die notwendigen Infos im Nachgang, anstatt sinnlose Zeit zu vertrödeln. Und beim Präsenzmeeting ging der Vergleich um das Thema Anstand, nicht um Produktivität. Ich glaube kaum, dass jemand latent so unhöflich ist und face2face zum Ausdruck bringt "Mich interessiert nicht was du sagst, daher höre ich dir nicht zu unf mache im was anderes. Und wenn du was von mir willst, dann wiederhole es nochmal da ich dir nicht zugehört habe". So ein Verhalten finde ich persönlich ziemlich respektlos gegenüber Kollegen.
  11. Da Multitasking offensichtlich nicht funktioniert ist die richtige Konsequenz an dem Meeting nicht teilzunehmen. Bei einem Präsenzmeeting würde man sich so auch nicht Verhalten. Irgendwie scheint das aber im HO für manche legitim zu sein.
  12. Die Frage die ich mir dabei stellen würde ist ... wenn ich während diesem Meeting meine Laptopkamera anmache, würde ich diese Tätigkeit dann ohne mit der Wimper zu zucken weitermachen. Wenn da eher ein Schamgefühl aufkommt, dann hat das einen Grund. Und jeder kennt die Kollegen, welche die Kamera immer aus haben, auf "mute" sind und wenn man sie was fragt bzw. anspricht, dann erstmal gar nichts sagen, dann bei nochmaligem ansprechen "äh, was? äh, headset probleme" sagen und dann jeder genau weiss, dass sie geistig komplett abwesend sind. Daher gibt es eine einfache Lösung in vielen Unternehmen. Kamerapflicht bei Meetings im HomeOffice. Sollte ja kein Problem sein, denn bei einem Präsenzmeeting sieht man ja die Person auch und man kann den Hintergrund ja "blurren" für die Privatsphäre. Da ist der Fokus massiv besser. Das Grundproblem bleibt aber bestehen - bei regelmässigen Meetings bei denen man nur "dekorativ präsent" sein muss bzw. dies so versteht sind schlimmer fürs Unternehmen als jede Raucherpause.
  13. Dann ist es ja doch mehr als ein "Nice to Have", sondern ein "MUST HAVE" Ich hoffe du hast dich klar artikuliert, denn nur so kann man als Vorgesetzter helfen. Wenn jemand sagt "Also, ich fände es schon toll, wenn das ginge" vs. "Das ist für mich Grundlage unserer Zusammenarbeit und wir müssen da eine Lösung finden bis XX" ist das ein Unterschied.
  14. Also was ich rauslese ist, dass du eine Projektleiterweiterbildung machen willst und keinen Führungskraftweiterbildung. Das sind zwei ziemlich unterschiedliche Dinge. Da würde ich dir empfehlen den IPMA D zu machen. Da hast danach auch was anerkanntes in der Hand. Du hast kein Budget genannt, aber schau mal hier nach Anbieter https://www.gpm-ipma.de/weiterbildung-mit-zertifikat/weiterbildungspartner bzw. hier mal ein Online Anbieter davon. Ansonsten geht das wie so viel im Selbststudium.
  15. Wenn es kein Blocksatz ist, habe ich persönlich schon kein Bock weiterzulesen
  16. Doch, man schuldet Zeit kein Ergebnis - um es mal sehr vereinfacht zu formulieren.
  17. Oder dabei einkaufen gehe, Golf spiele, bei der Massage bin, Hund Gassi gehe, ... die Liste findet kein Ende bei der "Gedankenarbeit". Viele würden jetzt sagen "gesunder Menschenverstand", aber den definiert jeder nun mal jeder für sich - wie man sieht. Ich würde hier wohl eher grundsätzlich an dem Mehrwert solcher "Meetings" bzw. der Notwendigkeit der Teilnahme zweifeln, wenn man da nicht fokussiert sein muss.
  18. Geh mal an ein praktischs Beispiel .. Du hast dem Arbeitspaket 1 in Umfang und Dauer zugestimmt und raus kam es ist diese Woche fertig. Und nun musst du auch liefern, egal wie lange es dauert. Wenn in 10 Stunden fertig wirst, dann freu dich und geh ins Freibad. Wenn es 80 Stunden dauert, dein Problem. Das kannst nicht machen bei Angestellten.
  19. Hier die geht die Diskussion über Arbeitszeit & Co. weiter, da OT.
  20. Empfinden viele so, aber das witzige daran ist, dein Arbeitsvertrag (in der Annahme du bist ein 0815-Angestellter) sagt genau das Gegenteil. Du schuldest keinen Arbeitserfolg (aka 8 Server installieren am Tag, 12 Tickets bearbeiten, 8 Funktionen schreiben), sondern hauptsächlich Arbeitszeit mit Arbeitsleistung im Gebiet des vertraglichen Kontext. Daher gibt es ja immer die lustigen Diskussionen über welche Leistung dahinter stecken muss, denn das ist eben nicht definiert. Ich lese zwar immer die Ansicht (solange die Leistung stimmt, ist ja egal wie lange ich dafür brauche) überall, aber de jure und auch de facto ist das einfach nicht korrekt. Aber es klingt schön
  21. Hier geht es nicht um Kontrolle. Was meinst wieviele Leute mehr als die erlaubte Tagesarbeitszeit arbeiten oder am Sonntag (auch ohne BR-Zustimmung). Ich behaupte sogar es gibt nahezu kein Unternehmen bei denen alle Arbeitszeitschutzgesetze immer eingehalten werden bzw. Ich habe noch keins gesehen. Die Frage ist halt immer wo man die Grenze zieht. Und die Raucherpausendiskussion ist so alt wie das Gesetz, dass es verbietet im Büro zu rauchen.
  22. Hier geht es um Gesetze und Pflichten. Natürlich kann man die Missachten als Arbeitgeber - vor allem wenn es bequemer für beide Seiten ist. Aber ist halt illegal 🤷‍♂️
  23. Diese Führungsschwäche könntest du auch selbst nutzen. Wobei ich es ehrlichgesagt nicht wirklich glaube, sondern eher vermute es gerne auch als "Ausrede" z.B. dir gegenüber genutzt wird. Ich würde bei sowas rasch in die Konfrontation und vor allem Transparenz gehen, indem ich das in einem Teammeeting auf die Agenda setzen würde aka "Neuerung X vs. Kündigung Herr Y - Risiken und Chancen". Aber da muss man auch Spass dran haben sowas auszufechten
  24. Ueberall, wie bei jeder anderen Pause auch.
  25. Es gibt ja schon länger das Buch Bullshit Jobs (https://amzn.eu/d/8Od1RYV ) ... "Ein Bullshit-Job ist eine Beschäftigungsform, die so völlig sinnlos, unnötig oder schädlich ist, dass selbst der Arbeitnehmer ihre Existenz nicht rechtfertigen kann. Es geht also gerade nicht um Jobs, die niemand machen will, sondern um solche, die eigentlich niemand braucht" Hier ist jetzt ne aktuelle Studie die das unterstützt: https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/09500170231175771 Ich persönlich kenne auch immer mehr Leute in der IT denen es genau so geht. Genau deshalb habe ich auch schon einen (hochdotierten) Job gewechselt. Das Konto wird zwar immer voller, aber man verblödet und wird unglücklich. Und mich hatte die Ausgleichsbeschäftigung (aka Masterstudium, etc) mittelfristig auch nicht mit mehr befriedigt.

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