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bigvic

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  1. Ich verstehe die Idee, aber wenn bei der Stellenbeschreibung (teilweise) vor Ort gefordert ist, dann hat das ja Gründe. Im Zweifel rufst du vorher an und fragst nach. Aber das mit dem Gehalt proaktiv per Formular oder Anschreiben aufzeigen zu wollen wird mMn nicht funktionieren. Aber probiere es aus, ruf an und frag nach bei vor Ort Stellen, ob sie bereit wären gegen Gehaltsabschlag 100% HO zu machen. Verlieren kannst nix.
  2. Ich glaube deine Grundannahme bzgl. der Gewichtung des Gehaltes bei einem Arbeitgeber ist falsch. Als AG interessiert mich nur, ob dein Jahresbrutto bei einer Vollzeitstelle im Gehaltsrahmen der Stelle ist. Wenn ja, dann ist das abgehakt bei der Auswahl des Kandidaten. Ich hab noch nie einen Kandidaten genommen, weil er 5k, 10k oder 15k "günstiger" war im Vergleich zu einem anderem. Das Thema Vollzeit vs. Teilzeit oder vor Ort vs Home Office ist da in der Tat schon ein deutlich relevanterer Faktor - aber wie gesagt, wenn ein AG kein HO/Teilzeit möchte, dann kannst du da nicht mit "aber dann wird es billger je Arbeitsstunde" was ändern bzw. falls doch, dann wäre das für mich ein red flag als AN. Aus diesem Grund würde mich deine Tabelle nicht interessieren, eher viele Fragezeichen auslösen und an deiner Motivation zweifeln lassen. Da wäre ich sofort negativ biased. Daher würde ich dir dringend davon abraten. Das richtige Modell kannst du in der Vertragsverhandlung diskutieren, sobald die Zeichen auf GO beidseitig stehen.
  3. Gut so. Jetzt hast du Gewissheit und kannst auf dieser Basis die nächsten Schritte planen.
  4. Sehe es vielleicht nicht als Verhandlung, sondern als Äusserung deiner Situation, Wünsche, Bitte, Problemstellung, o.ä.. Denn auch wenn es viele nicht glauben können, aber oftmals sind Vorgesetze auch Menschen und versuchen Lösungen im Sinne des Mitarbeiters zu finden. Da sollte man aber natürlich nicht gleich mit der Holzhammermethode kommen, denn dann sinkt die Hilfsbereitschaft rapide gegen 0.
  5. Mit meinem Chef die Situation besprechen. Nur dann kann man mir geholfen werden. Wenn man keine Lösung findet, dann bewerben für eine passendere Position.
  6. Fachkompetenz ist ein wichtiger Baustein, aber der wichtigere ist ein Netzwerk und mindestens einen Sponsor/Förderer zu haben um Karriere zu machen. Und die sitzen halt sehr sehr selten bei einem daheim rum bzw. bekommt man via Zoomcalls. Aber eine Karriere in einer Corp muss ja auch nicht das Ziel sein. Die Leute die 100% im HO sitzen haben idR ganz andere Vorstellungen vom Arbeitsleben bzw. Ziele und von daher passt es ja auch.
  7. Aber die Wahrscheinlichkeit steigt exponentiell. Und wer Karriere machen will der macht sie de facto nie am Küchentisch daheim. Kommen ja immer mehr Berichte darüber (klick) - aber war eigentlich schon immer ein offenes Geheimnis. Da fände ich auch mehr Ehrlichkeit besser #WolfgangGrupp. So weiss jeder woran er ist.
  8. Du meinst 100% HO? Bestimmt. Gibt noch genug Firmen die solche Positionen anbieten und wie gesagt ist das für kleinere Firmen wieder eine tolle Möglichkeit Mitarbeiter zu locken, wenn die kapitalkräftigen Firmen davon abkommen. Bei Kompromissbereitschaft findet man immer was.
  9. Die Arbeitsmarktrealitäten haben sich geändert. Wenn man händeringend Leute sucht, dann müssen bzw. mussten die Firmen diverse Kröten schlucken. Inzwischen ist es meiner Beobachtung nach nicht mehr so ein extremer Arbeitnehmermarkt, d.h. die Marktkorrektur hat eingesetzt. Das merken auch die Bewerber und verhalten sich entsprechend der neuen Situation.
  10. Die ganzen US Tech-"Lighthouse" Konzerne gehen weltweit den weg zurück ins Büro (Google, Apple, Amazon, usw. usf). The "old normal" will be the "new normal". Und ich merke es inzwischen auch bei den Bewerbern. Vor 1-2 Jahren war es eine selbstverständliche Forderungen zu sagen "Ich will maximal 1 Tag ins Büro kommen je Woche, wenn überhaupt!". Friss oder stirb. Inzwischen hat sich das geändert und es wird eher wieder höflich nachgefragt, ob man nicht 1-2 Tage flexibel ins HO kann. Und man hört auf einmal so Sätze wie "Ich arbeite eh viel lieber im Büro". Ob das immer so stimmt weiss ich nicht. Aber die Erwartungshaltung und das Auftreten ist definitiv eine andere geworden.
  11. "Aktuell" ist das key word. Wer die Presse verfolgt sieht das nach und nach das Home Office bei sehr vielen - insbesondere grossen - Firmen reduziert wird. Da musst oft updaten. Ausserdem ist es nicht nur von Firma zu Firma, sondern von Abteilung zu Abteilung oder Team zu Team je Firma oftmals unterschiedlich. Vielleicht ist daher die Aussagekraft eher mittelmässig, wenn man z.B. sagt: Bei Daimler geht das. Ich glaub eher dass das jetzt ein USP einer kleinen Firma sein kann, die weniger zahlt als ein Konzern, dafür aber mit HO locken kann.
  12. Ich versteh das und macht auch bis zu einem gewissen Maß Sinn. Die Frage ist wo die Grenze ist. Ich kenne oftmals eher denn Ansatz "Best Effort" in solchen Fällen. D.h. die Produktion / das Business hat die Telefonnummer des Diensthandys von 1-2 der IT Leuten (z.B. Teamleiter, etc) und wenn es ernsthafte IT Probleme gibt dann versuchen die halt jemand zu erreichen telefonisch, aber eben auf gut Glück. Und meist erreicht man ja auch jemand und wenn nicht halt nicht. Aber da hat niemand eine Verpflichtung immer die Systeme im Auge zu haben / Alerts zu checken. Eine RB ist für sehr viele schon eine enorme mentale/physische Belastung und daher bin ich sehr skeptisch, insbesondere wenn man das auch noch ohne Entschädigung und klare Regelung was denn eigentlich genau die Erwartungen sind von allen (Produktion, GF, Teammitgliedern, etc). Überstunden / Arbeiten ausserhalb der Arbeitszeit ist da nicht wirklich das Problem, wenn du weißt was und wann da etwas kommt. Das Kopfkino ist bei vielen das Problem .. " oh, kommt was? Wäre jetzt aber echt doof, weil ich gerade nen Sekt getrunken habe? Kann ich das überhaupt lösen? Kenne Thema xy überhaupt nicht. Wenn nicht. was mach ich? War da was, habe ich die SMS überhört ..ich check mal schnell das handy (wie vor 3Minuten schon). Höre ich das Handy nachts? ich stelle es mal auf düsenjägerstartlautstärke neben meiner Frau... oh mist whatsapp nachricht vergessen zu muten nachts um 3 Uhr kam dann ein Katzenbild oder eine Spam SMS. Hab ich den Sensor für die neue FW konfiguriert? Ach, ich schau mal lieber nach. Zoobesuch mit den Kindern kann ich leider nicht mit, da kein Netz im Affenhaus. Usw usf". Und wir reden hier noch nicht mal vom Incident selbst... Ich hatte die letzten Jahre immer so 10-20 % meiner Teammitglieder in diversen Firmen die sich ärztlich von der RB befreien ließen, trotz enorm guten Konditionen und ca 1 Incident je Quartal. Einfach nur weil sie die RB gesundheitlich nicht managen konnten. Und wir wissen ja der Teamgruppendruck bei solchen "inoffiziell freiwillig kollegialen" Regelungen ist enorm, denn man kann es ja dann nicht auf "die Firma" und den VG schieben ein etwaiges Problem zu lösen, sondern es ist ja ein selbstgemachtes.
  13. Ich glaube du und euer BR schätzt euren Handlungsspielraum und rechtliche Situation falsch ein. Aber seis drum. Wenn es nur um die Regelung der Bezahlung eines Einsatzes geht, ja dann macht halt ein Vorschlag (z.B. je Einsatz pauschal 100 Euro zzgl. Arbeitszeit + x% am Wochenende) und schaut was der VG dazu sagt. Das ganze Spiel klappt halt genau so lange bis ein Mitarbeiter/ neuer Mitarbeiter von eurem Team entscheidet das nicht mehr hinzunehmen bzw. dem Gruppendruck vom Team entgegenzutreten. Dann fällt euch das alles auf die Füsse. Nur eine Frage der Zeit, aber ist ja auch ok, wenn wirklich alle zufrieden sind so wie es ist bislang.
  14. Deiner Argumentation nach machst du lieber freiwillig und unvergütet eine RB anstatt diese verbindlich, geregelt und bezahlt zu machen. Für mich ein schlechter Deal. Ja, wenn ihr die Motivation habt ist das toll. Dann organisiert das genau so, aber halt ohne RB. Schickt die Alarme an eine Emailadresse und wer Lust hat schaut rein. Aber halt ohne Dienstplan und Pflicht. Fertig. Dann kann jeder der motiviert ist reinschauen und die anderen ohne Druck alles ignorieren. Und zum Verständnis. Eine RB die häufig Incidents hat .. da hat man ein prinzipielles Betriebsproblem. Per Definition sollte eine RB wenn möglich nie angerufen werden. Daher ist die Argumentation wie häufig die rausgeklingelt wird nicht zielführend. Es geht darum ob man bei einem Incident jemand braucht oder eben nicht. Auch wenn das nur alle 5 Jahre der Fall ist.
  15. Ehrlichgesagt macht das für mich keinen Sinn. Wenn es keine SLA gibt, (aka eh alles weiterläuft) wozu dann überhaupt eine Rufbereitschaft. Dann braucht es schlicht keine und man kann die Probleme am nächsten Arbeitstag lösen. Falls der nächste Arbeitstag zu spät ist, ja dann muss man das entsprechend definieren, aufsetzen, bezahlen, etc. Das was ihr da macht ist so wie "ein bisschen schwanger" und neue Mitarbeiter sind da zurecht verwirrt und wollen da nicht mitmachen bei dem Murks. Und "ein bisschen verbindlich" geht halt nicht. Entweder es gibt eine Reaktionszeit oder nicht. Und falls nicht, dann löse ich das Problem das Freitag 19:00 Uhr reinkommt halt ab Montag 09:00 Uhr, ausser mir ist am Wochenende halt langweilig. Und wenn das nicht möglich ist und Leute rummeckern .. ja dann gibt es sehr wohl eine "ungeschriebene" Reaktionszeit und dann ist es eine RB ohne Vergütung - tolle Wurst. Daher meine kreative Idee: Schafft die Rufbereitschaft ab. Es braucht sie nicht lt. deiner Beschreibung.
  16. Per se erreicht man mit einer Spezialidierung idR ein höheres Gehalt. Die Chancen im Management eine Position zu erreichen, die über dem Gehalt von echten Fachspezialisten ist, ist nicht einfach, da die Pyramide spitzer wird (weniger Stellen. auf deutlich mehr Interessenten). Aber letztlich ist die Frage was dir Spass macht und das solltest du verfolgen. Ich finde dem 2,5 Jahresplan von deinem TL gut. Aber da fehlen mir die Zwischenschritte und Verpflichtungen seitens des AG. Der Zeitraum wäre mir zu lange ohne konkrete / vertagliche Meilensteine (aka. nach 1 Jahr 10% mehr und Position Senior Engineer / nach 2 Jahren nochmal 10% mehr und Lead Engineer oder sonstwas - kenne ja deine Konditionen nicht).
  17. Youtube.com, Udemy, coursera, ... da findest du viel content zum lernen.
  18. Wenn es keine akademische Einrichtung bzw. Aufgabe ist (aka Lehre, Forschung, etc) dann kannst du das eigentlich immer ignorieren.
  19. Das fasst es meiner Meinung nach gut zusammen. Das wird auch nicht besser, wenn man nicht wenigstens ein bisschen Freude hat an dem was man so den lieben langen Tag macht. Und diese Null Bock Haltung bleibt nicht unbemerkt, d.h. deine "Karrierechancen" dort sind ebenfalls Null.
  20. Man muss schon einen ähnlichen Vergleich nehmen. Hier geht es um fachnahe und um fachfremde Branchen. Wer bei Tesla in die Lehre als Kfz-Mechatroniker geht wird auch eher nicht an Dieselgetrieben rumschrauben, sondern wird den massgeblichen Umgang mit dem Teslaportfolio lernen. Und in der IT ist es dasselbe in grün. Wer die FIAE-Lehre bei einem Webentwickler macht, der wird wohl eher mit PHP & Gedönz von morgens bis abends arbeiten und nicht mit COBOL in einer Bankenapplikation. Bei einer FISI-Lehre in einem Systemhaus, dass vorwiegend Netzwerkequipment von Cisco verschraubt .. guess what, der macht bestimmt den CCNA und wird wohl eher auf Netzwerker mit Cisco getrimmt, anstatt Oracle DBA. Und der FISI in einer 0815-Industriebranche - ja der wird vielleicht im täglichen Betrieb irgendwelche Azure/M365 Themen betreuen. Usw. usf. Es ist schon etwas blauäugig zu glauben, dass Betriebe nicht für den eigenen Bedarf ausbilden bzw. ihre Kompetenzen in den Vordergrund stellen. Denn genau das sollen sie ja auch. Das ist der Witz einer betrieblichen Ausbildung, sonst könnte man die ja auch schulisch machen (siehe Umschulungen und die Erfahrungsberichte hier auf dem Board). Von daher kann ich die GF schon verstehen, insbesondere wenn man das glasklar bei der Einstellung erläutert wo der Schwerpunkt liegen wird. Daher sollte man sich als angehender Azubi ja auch entsprechend informieren wie die Praxiseinsätze aussehen werden. Oder anders formuliert: Augen auf beim Eierkauf. Und nochmal um hier Missverständnissen vorzubeugen, natürlich muss der Ausbildungsrahmenplan erfüllt werden, d.h. auch der Kfz-Mechatroniker bei Tesla muss wissen wie Benzin- und Dieselmotoren funktionieren, auch wenn Tesla das nicht selbst anbietet um beim, wie immer tollen und hinkenden, Autovergleich zu bleiben.
  21. Dann macht der Ausbilder seinen Job nicht.
  22. Naja ein Betriebsflavour ist selbstverständlich und macht auch Sinn bzw. ist ein Mehrwert einer betrieblichen Ausbildung. Wenn man das nicht will, dann sollte man in der Tat studieren gehen. Der Ausbildungsrahmenplan muss dennoch erfüllt sein.
  23. Softwareentwicklung sollte - ausser im Hobbybereich - kein Selbstzweck sein. Von daher geht es immer um den Nutzen. Eine meiner ersten Softwareentwicklungen war 10Jahre+ erfolgreich im Einsatz bei x Kunden und hat dem Unternehmen Millionen gebracht. Der Code war gelinde gesagt einfach eine Katastrophe. Interessierte keine Sau
  24. Herzlichen Glückwunsch zum hoffentlich bald eintreffenden Arbeitsvertrag.
  25. Ohne den Text gelesen zu haben ist die Antwort, wenn man an dem Punkt steht, dass man über einen Wechsel nachdenkt schonmal ein sehr grosser Indikator, dass eine Veränderung - in welcher Form auch immer - offensichtlich notwendig ist. Nun zu deinen Punkten. Langeweile / Unterforderung. Ganz grosses Problem. Nach dem Gehalt wohl der Hauptwechselgrund. Wenn man das nicht geändert bekommt, dann sollte man weiterziehen. Es gibt zumindest für mich fast nichts schlimmeres als wenn man "verblödet" um es mal salopp zu formulieren. Daher für mich persönlich inzwischen sogar wichtiger als das Gehalt (natürlich darf ein Minimum nicht unterschritten werden, aber es geht eben nicht ums Maximum). Die Frage die ich mir stellen würde wäre ... wovor habe ich denn Angst? Was kann denn schlimmstenfalls passieren? Und wenn das passiert, was kann ich dann machen? Z.B. du wechselst den Job, die Einarbeitung ist mies, Chef mobbt dich und alle Kollegen sind Veganer .. OMG, blanker Horror. Und nach 3 Monaten kündigen sie mir. So, also vermeintlicher worst case. Was kann ich dann machen? Ja, nächster Versuch. Bewerbungen schreiben, neues Spiel, neues Glück. Die unbegründete Angst, dass du "nie mehr einen Job" findest kann man dir emotional nicht nehmen, aber rational ist das ja nicht. Aber eine für dich "langweilige und trostlose" Situation lebenslang hinnehmen aus Angst davor, dass es ja "noch schlimmer kommen könnte" ist natürlich absoluter Käse. Aber das weisst du auch. Daher schicke ich dir hiermit eine Bestätigung, dass es Zeit für dich ist weiterzuziehen.

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