sXAbraxus Geschrieben 2. Dezember 2010 Geschrieben 2. Dezember 2010 Guten Abend, ich möchte ein Programm entwickeln um in einer Kundenfirma Restbestände eines Auftrags in einem neuen Auftrag verwerten zu können. Also, es handelt sich um eine Firma die Teppiche bedruckt und dazu einen Tank mit Gemisch von Farben, Wasser und Verdicker auffüllt. Z.Bsp besteht so ein Rezept für ein Druck aus 0,4 l/g Gelb, 0,2 l/g Blau, 5000 L Wasser. Nach Fertigstellung eines Drucks bleiben dann immer mehrere hundert Liter Restbestände zurück, die im darauffolgenden Druckauftrag verwendet werden sollen. Das Rezept für den nächsten Druck wäre dann z.Bsp. 0,2 l/g Gelb, 0,4 l/g Blau, 4000 L Wasser. Jetzt möchte ich mich an einem Programm herantasten das die Ausführung dieser Druckaufträge optimieren kann. Das Programm müsste in etwa so aussehen dass der Benutzer die Rezepte in einem Eingabemodus ins Programm bringt, und diese dann mittels Dreisatzrechnung etc miteinander kombiniert. Und anschließend ein neues Rezept für den neuen Druckauftrag (mit Einberechnung des Restbestands vom vorherigen Druckauftrag) herausgibt. Das Programm wird noch um einiges komplizierter, doch ich möchte mich langsam herantasten und versuchen diesen kurzen Abschnitt selbst zu entwickeln. Meine Kenntnisse in Programmierung gehen gegen Null, doch ich möchte viel Zeit dafür investieren. Kann mir jemand hierfür eine Programmiersprache oder sogar entsprechende Software empfehlen? beste Grüße
flashpixx Geschrieben 2. Dezember 2010 Geschrieben 2. Dezember 2010 Mal abgesehen davon, dass Du hier direkt in das C/C++ Subforum postest, wird es schwer ohne jede Kenntnisse so etwas umzusetzen. Ich denke ohne mich hier auf eine Programmiersprache festzulegen, dass Du mit einem einfachen Dreisatz nicht weit kommen wirst. Denn allgemein formuliert hast Du ein Optimierungsproblem, d.h. Du willst aus einem Restbestand + eine Neueingabe ein optimales Ergebnis erzielen. Dahinter steckt nach meiner Ansicht ein kombinatorisches Problem, das mit Hilfe eines linearen Programms lösen kann, wobei aber hierzu durchaus tiefere mathematische Kenntnisse nötig sind. Das ganze dann noch in einer passende Software umzusetzen, sofern man hier nicht auf fertige Systeme zurückgreift, halte ich ohne Kenntnisse für unmöglich.
M.A.Knapp Geschrieben 2. Dezember 2010 Geschrieben 2. Dezember 2010 Damit keine Verwirrung entsteht, was "Lineare Programmierung" ist: Lineare Optimierung ? Wikipedia
flashpixx Geschrieben 2. Dezember 2010 Geschrieben 2. Dezember 2010 @M.A.Knapp: Stimmt, sorry, hatte ich vergessen zu verlinken und auf der Wikiseite ist direkt das "Mischungsproblem" benannt
M.A.Knapp Geschrieben 2. Dezember 2010 Geschrieben 2. Dezember 2010 Das Problem ist eh dahingehend einfacher, daß man einfach mehrere passende Reste hernimmt und die Differenz auf die Zielmenge einfach dazuschüttet, da man die Komponenten (Farben, Wasser) eh getrennt dazugeben kann. Wenn man natürlich die Menge der Reste, die auf Lager liegen sollen, immer minimal halten möchte, komm man an linearer Optimierung nicht vorbei.
flashpixx Geschrieben 2. Dezember 2010 Geschrieben 2. Dezember 2010 Wenn man natürlich die Menge der Reste, die auf Lager liegen sollen, immer minimal halten möchte, komm man an linearer Optimierung nicht vorbei. Ich denke, dass dies der Kern werden soll, sprich "Kostenminimierung". Wobei ich evtl bei "Mischungen" durchaus auch die Problematik sehe, dass wenn ich eine Mischung als Rest habe und eine neue ansetze, eben exakt den gewünschten Farbton zu treffen. Ich kann ja eine bestehende Mischung nicht zwingend wieder trennen. Solche Systeme kann man zwar mit Excel lösen, ich würde aber doch eher zu Zimpl raten
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