MrTiger Geschrieben 27. August 2013 Geschrieben 27. August 2013 Hallo Ich habe ein kleines Anliegen bezüglich Objekt orientierten und relationalen (SQL etc.) Datenmodellen. Ich überlege mir gerade ein Beispiel wo das OO Datenmodell besser geeignet ist als das relationale und ein anderes Beispiel wo das relationale besser geeignet ist, aber ich komme irgendwie auf keinen grünen Zweig. Fallen vielleicht jemandem gerade solche Beispiele ein? Die Hauptanwendung von Objekt Datenbanken ist ja, Programmiersprachen persistent zu machen, d.h. Objekte zu konservieren. Was gibt es sonst noch für Anwendungen? Also im Sinne von Generalisierungen.
dr.dimitri Geschrieben 13. September 2013 Geschrieben 13. September 2013 Datenbanken speichern Daten. Idealerweise in realtionaler Form, da dies die deutlich natürlicher und flexibler ist. Applikationsabhängige Objekte zu speichern erhöht den Migrationsaufwand wenn die Applikation abgelöst wird. da die Datenmeistens deutlich länger leben als die Anwendung die sie erzeugt hat, würde ich von einer objektorientierten Speicherung eher abraten.
flashpixx Geschrieben 13. September 2013 Geschrieben 13. September 2013 Applikationsabhängige Objekte zu speichern erhöht den Migrationsaufwand wenn die Applikation abgelöst wird. da die Datenmeistens deutlich länger leben als die Anwendung die sie erzeugt hat, würde ich von einer objektorientierten Speicherung eher abraten. Das ist im Grunde zutreffend, die Datenbank sollte Objektinformationen so generisch wie möglich speichern, allerdings kann man abstrakter Sicht eine Transformationsabbildung (Bijektion) zwischen Datenbank und Objekt definieren, die es ermöglicht ein Datenmodell in ein Objektmodell zu transformieren (vice versa).
lilith2k3 Geschrieben 13. September 2013 Geschrieben 13. September 2013 Datenbanken speichern Daten. Idealerweise in realtionaler Form, da dies die deutlich natürlicher und flexibler ist. Da würde ich gerne eine ausführliche Begründung hören, warum ein relationales Datenbankmodell flexibler und vorallem natrülicher als irgendein anderes Datenbankmodell sein sollte. Im Gegenteil scheint mir das ein Auswuchs des Hammer-Nail-Syndroms zu sein, wo man -kaum kann man mit einem Hammer umgehen- überall Nägel sieht. Es gibt auch eine Welt außerhalb der relationalen ... irgendwo ...
Goulasz Geschrieben 13. September 2013 Geschrieben 13. September 2013 Ich werfe mal Data Vault und Anchor Modeling in den Raum.
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