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Geschrieben

Moin Jungs und Mädels,

kurz zum Sachverhalt: Mein Ausbilder hatte mich für einen Prüfungsvorbereitungslehrgang angemeldet, dieser sollte auch extern in einer anderen Stadt stattfinden. Nun wurde der Lehrgang aufgrund von einer zu hohen Teilnehmeranzahl jedoch auf Discord um verlagert, da die Einrichtung nicht alle Teilnehmer unterkriegt.

So nun zu meiner Frage: Ich hatte in der Vergangenheit schon einmal Homeoffice gemacht (FISI 3. LJ) und dies wurde von der Personalabteilung stark bemängelt, weil nicht erlaubt nach einem Gesetz (habe ich gerade nicht im Kopf sorry, ging aber um Anwesenheit während der Ausbildung im Betrieb). Ich habe auf Arbeit aber nur mangelndes Equipment um an dem Kurs teilzunehmen und auch so, sehe ich es als fragwürdig den Kurs auf Arbeit durchzuführen, da mich das ständige rein und raus Gelaufe und telefonate massiv ablenken und mein Lernerfolg stören könnten.
Gibt es hierzu eine Regelung, dass das Gesetz nicht greift, weil es ja kein direktes Homeoffice ist? Der Lehrgang hätte ja sowieso überbetrieblich stattgefunden...

Entschuldigt bitte falls ich mich komisch ausgedrückt habe, es ist montag morgen 🥴

Geschrieben

Da scheint die Personalabteilung nicht auf dem aktuellsten Stand zu sein:

https://www.ihk.de/niederrhein/hauptnavigation/ausbildung/ausbildung-in-zeiten-von-corona/homeoffice-fuer-auszubildende-4766346

Zitat

 

Berufsbildungsgesetz (BBiG)
§ 28 Eignung von Ausbildenden und Ausbildern oder Ausbilderinnen

(2) [...] Eine unmittelbare Vermittlung der Ausbildungsinhalte ist in angemessenem Umfang auch als digitales mobiles Ausbilden ohne gleichzeitige Anwesenheit der Auszubildenden und ihrer Ausbilder oder Ausbilderinnen am gleichen Ort möglich, wenn

1. für die Vermittlung Informationstechnik eingesetzt wird,

2. die Ausbildungsinhalte und die Orte, an denen sich die Auszubildenden und ihre Ausbilder oder Ausbilderinnen jeweils aufhalten, für die Vermittlung von Ausbildungsinhalten auf Distanz geeignet sind und

3. die Qualität der Vermittlung derjenigen bei gleichzeitiger Anwesenheit der Auszubildenden und ihrer Ausbilder oder Ausbilderinnen am gleichen Ort gleichwertig ist; dies ist insbesondere der Fall, wenn der Ausbilder oder die Ausbilderin jederzeit zu den betriebsüblichen Zeiten für den Auszubildenden oder die Auszubildende erreichbar ist, den Lernprozess steuert und begleitet sowie die Lernfortschritte kontrolliert.

Da es eine reine Onlineschulung ist, sprich m.E. nicht viel dagegen, an dieser aus dem HomeOffice heraus teilzunehmen.

 

 

 

Geschrieben
vor 27 Minuten schrieb Maniska:

Da scheint die Personalabteilung nicht auf dem aktuellsten Stand zu sein:

https://www.ihk.de/niederrhein/hauptnavigation/ausbildung/ausbildung-in-zeiten-von-corona/homeoffice-fuer-auszubildende-4766346

Da es eine reine Onlineschulung ist, sprich m.E. nicht viel dagegen, an dieser aus dem HomeOffice heraus teilzunehmen.

Danke das hilft mir schonmal weiter, leider habe ich gerade auch herausgefunden, das es zum Thema "mobiles Arbeiten" eine Betriebsvereinbarung gibt, die es Auszubildenden grundlegend untersagt Homeoffice zu machen... 😕

Geschrieben

Einfach mit dem Ausbilder sprechen. Wenn die weiterhin drauf bestehen, dass du die im Büro machst, dann sollen die sich mal überlegen, wie du daran UNGESTÖRT teilnehmen kannst :)

Geschrieben
vor 15 Minuten schrieb DoctorB:

Einfach mit dem Ausbilder sprechen. Wenn die weiterhin drauf bestehen, dass du die im Büro machst, dann sollen die sich mal überlegen, wie du daran UNGESTÖRT teilnehmen kannst :)

Mein Ausbilder meinte, er tut alles dafür das es im Büro ruhig ist, aber allein schon telefonate etc lenken mich immer sehr ab. Ich warte momentan noch auf die Antwort von meinem Chef, wie er dazu steht und ob wir da eine Sonderregelung bekommen könnten.

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb DoctorB:

Einfach mit dem Ausbilder sprechen. Wenn die weiterhin drauf bestehen, dass du die im Büro machst, dann sollen die sich mal überlegen, wie du daran UNGESTÖRT teilnehmen kannst :)

Genau das. Entweder bekommst du für die Zeit des Kurses ein Einzelbüro in dem du nicht gestört wirst, oder du reservierst dir für die Dauer des Kurses einen Meetingraum (im Idealfall den Größten/Beliebtesten) und nimmst von dort aus an dem Kurs teil.

Wenn einer fragt, kannst du ja angeben, dass dein regulärer Arbeitsplatz für so eine Schulung nicht geeignet ist.

Als Ausbilder würde ich das Gespräch mit dem BR suchen und damit argumentieren, dass dieser Kurz als reine Onlienschulung nicht unter "HomeOffice" im klassischen Sinne fällt, sondern vergleichbar ist mit dem RemoteHomeSchooling während Corona. Du bist nicht da, du wärst auch nicht da wenn der Kurs in Präsenz stattfinden würde - genau wie in der Schule. Die Tatsache dass du an diesem Kurs von Zuhause aus teilnimmst wäre an der Stelle eine Einzelfallentscheidung. Mit OK von BR und Ausbilder dann zu HR und klären lassen.

Geschrieben

UPDATE: Ausbilder und Chef sind dafür, bzw. würden es erlauben das ich "Homeoffice" machen darf. Aber leider stellt sich hier unsere Personalabteilung komplett quer und verneinen jegliche Vorschläge bzw. Fragen...

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb DoctorB:

Was die PA nicht weiß... :)

Wir müssen leider zu Arbeitsbeginn und Ende unsere Zeit an unserem Terminal erfassen :( 
Darüber hatte ich auch schon nachgedacht xD

Geschrieben
Gerade eben schrieb benten:

Wir müssen leider zu Arbeitsbeginn und Ende unsere Zeit an unserem Terminal erfassen :( 
Darüber hatte ich auch schon nachgedacht xD

Im Regelfall gibt es aber eine Workaround falls man seinen Chip Zuhause vergessen hat, vergessen hat zu stempeln  oder die Zeiten anderweitig nicht erfasst wurden (Terminal kaputt/offline).

Lass dir von deinem Ausbilder/Chef die Anweisung "Mach den Kurs von zuhause aus" schriftlich als Arbeitsanweisung geben. Ich als Ausbilder würde an der Stelle mit HR in den Ring steigen.

Aber so...

vor 2 Stunden schrieb Maniska:

reservierst dir für die Dauer des Kurses einen Meetingraum (im Idealfall den Größten/Beliebtesten) und nimmst von dort aus an dem Kurs teil.

Raum von HR oder der GF it is. Ich hoffe der Kurs geht nicht nur über einen Tag :D

Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb Maniska:

Im Regelfall gibt es aber eine Workaround falls man seinen Chip Zuhause vergessen hat, vergessen hat zu stempeln  oder die Zeiten anderweitig nicht erfasst wurden (Terminal kaputt/offline).

Lass dir von deinem Ausbilder/Chef die Anweisung "Mach den Kurs von zuhause aus" schriftlich als Arbeitsanweisung geben. Ich als Ausbilder würde an der Stelle mit HR in den Ring steigen.

Aber so...

Raum von HR oder der GF it is. Ich hoffe der Kurs geht nicht nur über einen Tag :D

Der Kurs geht tatsächlich eine Woche 😁 ich werde mir höchstwahrscheinlich einen Raum reservieren müssen... Unsere Personalabteilung hat bei uns leider zu viel "Macht" da sie von der GF extrem gestützt wird, und meine Chefs bei der Abteilung sowieso nicht gern gesehen sind, wird das mit der Arbeitsanweisung höchstwahrscheinlich nicht funktionieren. 

Geschrieben

ich wuerde es einfach machen, wenn ich dann darauf angesprochen werden, wuerde ich einfach sagen, neh ist kein home office. and dann ihnen die verantwortung geben es zu beweisen das du nicht recht hast. und wenn sie dir sagen du kannst nicht von zuhause aus arbeiten, wuerde ich einfach sagen, kein problem, ich arbeite nicht, und ich habe kein kontakt mit die arbeitsinfastruktur oder den kunden.  

Geschrieben
Am 25.3.2025 um 10:47 schrieb Tiwil:

Und dann wundert sich die Personalabteilung, warum Azubis nicht beim Unternehmen bleiben. Wie kann das bloß sein…

Sorry für die späte Antwort, ja das ist schon mehrfach vorgekommen, das Azubis und gar auch Mitarbeiter, die Personalabteilung als Kündigungsgrund angeben... Das wird dann bei mir wahrscheinlich genauso laufen. Ändern tut sich da aber trotzdem nichts :(

Geschrieben

Also wenn man die Personalabteilung fragt und eine negative Antwort bekommt, dann ist es schon grob fahrlässig sich nicht daran zu halten - egal wie doof man das finden mag. Das ist je nach Firma eine fristlose Kündigung (da offensichtlich mutwilliger Verstoss gegen Firmenrichtlinie).

Nur am Rande: Und mit deiner Begründung hätte ich auch Mühe, denn das ...

Zitat

ständige rein und raus Gelaufe und telefonate massiv ablenken und mein Lernerfolg stören könnten.

... gilt für jede Tätigkeit die Konzentration im Büro erfordert und nicht nur für Online-Trainings. Und dann sind wir bei einer Grundsatzdiskussion (Home Office-Regelung) bei der deine Firma vermute ich eine Policy hat (siehe Antwort der Personalabteilung).

 

Geschrieben
Am 28.3.2025 um 14:23 schrieb bigvic:

... gilt für jede Tätigkeit die Konzentration im Büro erfordert und nicht nur für Online-Trainings. Und dann sind wir bei einer Grundsatzdiskussion (Home Office-Regelung) bei der deine Firma vermute ich eine Policy hat (siehe Antwort der Personalabteilung).

Da erwarte ich aber auch von meinem AG eine Lösung für diese Arten der Arbeit, sei es Sonderregelungen beim Thema HomeOffice, buchbare Ruhearbeitsplätze oder was auch immer er bieten kann. Immerhin geht es auch zu seine Lasten wenn ich mich nicht konzentrieren kann und damit die Kosten für die von ihm bezahlte Schulung für den Popo waren.

Wie gesagt, ich würde meine Azubi für die Dauer des Kurses dann einen Besprechungsraum buchen. Wenn einer doof fragt warum der Azubi eine Woche lang den Meetingraum blockiert eben sagen dass ich möchte dass er störungsfrei an seinem Kurs teilnehmen kann, das an seinem normalen Arbeitsplatz nicht möglich ist weil $hierGründeinfügen und andere valide Optionen - zB Teilnahme von zuhause aus - von HR kategorisch abgelehnt wurden.

Geschrieben
Am 24.3.2025 um 08:23 schrieb benten:

Ich habe auf Arbeit aber nur mangelndes Equipment um an dem Kurs teilzunehmen und auch so, sehe ich es als fragwürdig den Kurs auf Arbeit durchzuführen, da mich das ständige rein und raus Gelaufe und telefonate massiv ablenken und mein Lernerfolg stören könnten.

Könnten oder werden?

Welche Optionen bietet der Arbeitgeber einem Azubi, wenn man hochkonzentriert störungsfrei alleine arbeiten will?

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Maniska:

Da erwarte ich aber auch von meinem AG eine Lösung für diese Arten der Arbeit, sei es Sonderregelungen beim Thema HomeOffice, buchbare Ruhearbeitsplätze oder was auch immer er bieten kann. Immerhin geht es auch zu seine Lasten wenn ich mich nicht konzentrieren kann und damit die Kosten für die von ihm bezahlte Schulung für den Popo waren.

Die Herausforderung und Lösungen dafür gibt es schon jeher, nicht erst seit HO modern wurde. HO ist erst seit Corona die Lösung für irgendwie jedes Problem im Büro geworden. Und Resilienzen aufzubauen - vielleicht sogar als Teil der Ausbildung - kommt irgendwie niemandem in den Sinn. Spannende Entwicklung die wir da haben.

 

@benten Hast du ein Noise-Cancelling Headset? Damit hörst du deine Umwelt fast nicht mehr. Die gibt es in allen Preisklassen. Ich hab den Sony WH  (1000XM4) und kann den nur empfehlen, aber ist etwas teurer.

Bearbeitet von bigvic
Geschrieben
vor 57 Minuten schrieb bigvic:

Und Resilienzen aufzubauen - vielleicht sogar als Teil der Ausbildung - kommt irgendwie niemandem in den Sinn. Spannende Entwicklung die wir da haben

Resilienz heißt nicht sich schlecht behandeln zu lassen durch den Betrieb nur weil der das so sagt. Es ist mega einfach für den Betrieb besser auszubilden, nämlich in dem er seine Azubys in einer besseren Umgebung lernen lässt. Das zu bemängeln ist keine mangelnde Problembewältigung. Eins zeigt wohl eher Resilienz wenn das angesprochen wird. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 14 Stunden schrieb EdwardFangirlXxX:

Resilienz heißt nicht sich schlecht behandeln zu lassen

Und das ist genau die spannende Entwicklung. Der Massstab was heute "schlecht behandeln" ist. Die Firma zahlt eine "Prüfungsvorbereitungslehrgang" - das ist in meiner Boomerwelt-Ansicht schon sehr grosszügig und dann heisst es im Büro zu arbeiten und lernen = schlecht behandeln. Diese Sicht ist schon ... lass es mich höflich formulieren ... verwöhnt. 

Und hier geht es nicht ums ansprechen, sondern um den Umgang mit der Antwort.

Bearbeitet von bigvic
Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb bigvic:

 Hast du ein Noise-Cancelling Headset? Damit hörst du deine Umwelt fast nicht mehr. Die gibt es in allen Preisklassen. Ich hab den Sony WH  (1000XM4) und kann den nur empfehlen, aber ist etwas teurer.

Und genau da fängt das Problem mit den Noise-Cancelling Headsets auch an: Die Leute hören sich selbst auch nicht mehr (richtig) wenn sie im Call sind, reden dadurch deutlich lauter als sie müssten und setzen den Geräuschpegel für alle anderen im Büro noch mal rauf.

Hinzu kommt, dass dauerhaft Kopfhörer tragen nun mal nicht für jeden bequem ist, und/oder ANC auch andere Nebenwirkungen haben kann.

Zudem, warum sollte ich mir als AN privates Equipment zulegen um die Unzulänglichkeiten (in diesem Fall erhöhte Ablenkung und/oder Lärmbelastung) meines Arbeitsplatzes auszugleichen?

vor 15 Stunden schrieb bigvic:

Die Herausforderung und Lösungen dafür gibt es schon jeher, nicht erst seit HO modern wurde. HO ist erst seit Corona die Lösung für irgendwie jedes Problem im Büro geworden.

Möglicherweise weil der 08/15 AN erst durch das erzwungene "working-From-Home" während Corona festgestellt hat wie stessfrei und zugleich produktiv man sein kann, wenn die ganzen Microablenkungen wegfallen. Davor kannte man es nicht anders und hat sich halt damit arrangiert weil "geht ja nicht anders". Nun hat man aber durch Corona gesehen, dass es sehr wohl auch anders geht. Da haben ganze Firmen dauerhaft von unterschiedlichen Orten aus gearbeitet und es hat trotzdem sehr gut funktioniert.

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