Skullbo Geschrieben 27. Januar 2004 Geschrieben 27. Januar 2004 Eine Fachliche Frage zum Projektantrag. Die Zeitliche Gestaltung der einzelnen Phasen ist mir schon klar. Jedoch lassen sich viele Arbeiten wenn genügend Rechner zur Verfügung stehen parallel erledigen. Beispielsweise wenn die Installation von Windows 2000 getätigt werden soll brauch ich für die Anwortdisk vielleicht 5 Minuten, starte das ganze (ca 1 Stunde dann Leerlauf für mich) und an nem andern Rechner wird zwischenzeitlich etwas anderes getan( 1 Stunde Leerlauf genutzt). Eigentlich läufts parallel da das eine nur den Anstoß brauchte und selbst läuft (ok ab und zu schauen obs vorangeht nicht vergessen).Gesamt gesehen habe ich aber 2 Stunden gebraucht obwohl ich nur eine Stunde am anderen Rechner tätig war. Sieht die IHK es wirklich so Realitätsfremd das die Phasen in sich autark geschlossen sein müssen? Wenn ich zum Beispiel einen Mailpool mit 10000 Mails a 2 MB erstellen will so brauch der Rechner sicher 5 Stunden um den Queue zu füllen, oder wenn der Mailtest läuft brauch dieser dann schon 8 bis 12 Stunden bis er beendet ist. Doch in dieser Zeit kann was anderes getan werden. Beispielsweise die grafische Auswertung eines anderen Tests mit Diagrammen etc.(maximal 30 Minuten Excel und Word) und Rest Däumchen drehen ??. Problem erkannt. Will nicht an der in Deutschland realitätsfremden und leider zum Teil noch vorherrschenden Bürokratie scheitern. Bei der IHK selbst bekommt man hierzu keine Auskünfte. Wie sieht es zum Beispiel aus wenn zusätzlich zum Antrag als Anlage im Bezug auf die Stundenangabe der Projektphasen ein Netzablaufplan beiliegt wo die parallelen wie auch nacheinander zu erfolgende Abläufe aufgeführt sind ? Wie ist es mit Skripten die ich irgend wann mal geschrieben habe und nun mit einem mal geringfügigst abändern muß und für diese Verwendung finde ?? Wie müssen diese gekennzeichnet sein ? Ich will keine verbindliche Rechtsauskunft, nur eine kritische Meinung hierzu. MFG Skullbo Zitieren
timmi-bonn Geschrieben 27. Januar 2004 Geschrieben 27. Januar 2004 Original geschrieben von Skullbo Jedoch lassen sich viele Arbeiten [...] parallel erledigen. [...] Sieht die IHK es wirklich so Realitätsfremd das die Phasen in sich autark geschlossen sein müssen? Ich weiß ja nicht, wen Du mit "die IHK" meinst. Leider hast Du ja auch Deinen Wohnort bzw. die zuständige IHK nicht genannt. Aber die PAs, die ich so kenne, die würden Dich sogar fragen, warum Du nicht parallel gearbeitet hast, falls Du so realitätsfremd vorgehen würdest, wie es Dir - wenn ich das richtig interpretiere - anscheinend irgendein "Offizieller" geraten hat. Disclaimer: Das ist nur meine Meinung - und sie ist vielleicht ja auch nur für Bonner FISI-Prüflinge relevant. gruß, timmi Zitieren
Skullbo Geschrieben 27. Januar 2004 Autor Geschrieben 27. Januar 2004 Laut Projektantrag wird eine Projektplanung mit Zeitplanung in Stunden verlangt. Mein Problem hierbei ist das sich aufgrund meines gewählten Projektes sehr viele Überschneidungen von parallelen Abläufen ergeben. Andererseits sind diese größtenteils auch eine eigenständige Phase. Ich habe lediglich ein Problem damit die Zeit richtig zuzuordnen. Es ist ein wesentlicher Unterschied von der Systemzeit bestimmter Abläufe zu der eigenen aufgewendeten Zeit. Ich kann nicht schreiben das der Test des Systems zwei Stunden gebraucht hat wenn er per erstellten Skript wofür ich schon 2 Stunden gebraucht habe per Cron-Job am Wochenende oder über Nacht läuft. Reicht es wenn ich es entsprechend Begründen kann ? Auf der anderen Seite gibt es unzählige Quellen die es einem Unix-Admin erleichtern bestimmte Schritte zu automatisieren. Selbst zu schreiben bräuchte es vielleicht 4-5 Stunden, sie zu finden, zu prüfen und entsprechend abzuändern 1-2 Stunden, Quellenangabe selbstverständlich. Vielleicht ist mein Problem auch einfach, daß ich durch mein vorheriges Unistudium zu sehr vorbelastet bin . Dankesgruß Skullbo Zitieren
Sandrin Geschrieben 27. Januar 2004 Geschrieben 27. Januar 2004 Laut Projektantrag wird eine Projektplanung mit Zeitplanung in Stunden verlangt Im Projektantrag musst du die Zeitplanung noch nicht so detailliert darstellen. Es reicht, wenn du die Oberpunkte mit Zeiten versiehst. Zumindest gilt das für die IHK Münster. Zitieren
timmi-bonn Geschrieben 28. Januar 2004 Geschrieben 28. Januar 2004 Original geschrieben von Skullbo Ich habe lediglich ein Problem damit die Zeit richtig zuzuordnen. Es ist ein wesentlicher Unterschied von der Systemzeit bestimmter Abläufe zu der eigenen aufgewendeten Zeit. Dann lege der Planung die selbst aufgewendete Zeit zugrunde. Im Projekt später fügst Du dann halt eine grafische Darstellung der Überschneidungen (z.B. MS-Project) bei. gruß, timmi Zitieren
Skullbo Geschrieben 29. Januar 2004 Autor Geschrieben 29. Januar 2004 Habe zwischenzeitlich entsprechendes Diagramm in Vorplanung ausgearbeitet. Korrekturen werden sich sicher noch in der Praxis ergeben. Würde dieses als Anhang der Projektdokumentation beifügen. Oder soll es von vornherein dem Projektantrag beiliegen und in der Doku eventuell der Punkt Zeitplan und Abweichungen zum Zeitplan eingearbeitet werden?? Gruß Skullbo Zitieren
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