mamamia Geschrieben 12. November 2009 Geschrieben 12. November 2009 Wenn Gehaltsangabe erwünscht ist, dann gehört sie rein. Fertig. Dito. Und wenn du rausfällst, weil zu hoch oder zu niedrig, dann sparst du dir und dem Unternehmen die verschwendete Zeit des Bewerbungsgespräches. Ich finde, nicht erwähnte Gehaltsangaben haben was mit unsicherheit zu tun und ich denke, so wird es auch von Personalern interpretiert. ich bewerbe mich auch gerade (aus einer ungekündigten Stellung heraus) und schreibe in meine Bewerbungen - auch wenn es gefordert wird - keine Gehaltsvortellung rein. Ich scheine damit Erfolg zu haben: von vier verschickten Bewerbungen habe ich zwei Einladungen zu einem Vorstellungsgespräch erhalten. 3 Bewerbungen geschrieben, mit Gehaltsvorstellungen, 2 direkte Einladungen, 1e pending.
Systemlord Geschrieben 18. April 2010 Geschrieben 18. April 2010 Nein. Wenn Gehaltsangabe erwünscht ist, dann gehört sie rein. Fertig. Soweit stimme ich zu. Alles andere ist unprofessionell und mindert deine Chancen überhaupt eingeladen zu werden. Es hat meist einen (guten) Grund, warum die Firmen schon im Anschreiben danach fragen. Und spätestens beim Vorstellungsgespräch musst du so oder so wissen, was du willst - von daher kann es auch gleich rein. Es kann aber auch von einem gewissen Selbstbewusstsein zeugen, wenn man in der Bewerbung (sinngemäß) schreibt: Unter XY Euro p.a. brauchen wir gar nicht weiter machen Es kann ja durchaus legitime Gründe geben, warum jemand ein gewisses Gehaltsminimum erwartet (Alleinverdiener mit Familie etc.) und in dem Fall weiß der Potentielle Arbeitgeber sofort, ob er sich den neuen Angestellten leisten kann oder nicht. Wobei ich auch dazu raten würde, definitive Aussagen ("unter XY Euro auf keinen Fall") zu vermeiden und stattdessen eine gewisse Verhandlungsbereitschaft zu signalisieren.
SoL_Psycho Geschrieben 19. April 2010 Geschrieben 19. April 2010 Es kann ja durchaus legitime Gründe geben, warum jemand ein gewisses Gehaltsminimum erwartet (Alleinverdiener mit Familie etc.) und in dem Fall weiß der Potentielle Arbeitgeber sofort, ob er sich den neuen Angestellten leisten kann oder nicht. Mir als Arbeitgeber kann es egal sein, ob der Bewerber Alleinverdiener ist, ne kranke Oma oder nen rauchenden Hamster hat. Mir geht es einzig und allein um seine Qualifikation. Nach der wird er auch bezahlt
Iceman75 Geschrieben 19. April 2010 Geschrieben 19. April 2010 Also aus einer festen Anstellumg herraus würde ich persönlich immer meine Gehaltsvorstellungen mit reinschreiben. Man sollte ja ungefähr wissen was man verdienen möchte und ob es die Stelle auch hergibt. Habe dies bei meiner letzten Bewerbung getan und auch den Job bekommen. Hab vielleicht sogar zu tief angesetzt weil über das Gehalt vom AG aus nicht gesprochen wurde. Ein Freund von hatte schon 2-3 mal die Situation das er bei einem Gespräch war, dort 2 Stunden gesessen hatte (also mit Führung und so) Und dann kam es zur Gehaltsfrage und da warne sie meilenweit auseinander. Dies kann man halt vermeiden wenn man es in die Bewerbung schreibt....
Systemlord Geschrieben 19. April 2010 Geschrieben 19. April 2010 Wir sollte hier wahrscheinlich zwischen einer Bewerbung auf ein konkretes Angebot und einer Initiativbewerbung unterscheiden. Bei ersterer würde meine Gehaltsvorstellung nur rein schreiben, wenn die explizit verlangt wird. Aber bei einer Initiativbewerbung finde ich auch, das da die Gehaltsvorstellung auf jeden Fall rein gehört und sei es, das man Meine Gehaltsvorstellung ist auf einer Basis von XY EUR p.a. verhandelbar schreibt.
IJK Geschrieben 23. April 2010 Geschrieben 23. April 2010 @Systemlord: auf welches Wissen (Personalberater, Personalabteilung, DGFP oder Ähnliches) stützen sich deine Aussagen? Goldene Bewerbungsregel: Über Geld redet man erst am Schluss. Das gilt für - die Bewerbung, wenn man denn aufgefordert wurde, ein Wunschgehalt zu nennen ==> also im letzten (Schluss)Absatz - das Bewerbungsgespräch, wenn man alle Themen rundherum abgeklärt hat Einen Gehaltswunsch würde ich schriftlich nur nach Aufforderung nennen. Warum? Weil ich mir sonst verbaue, im persönlichen Gespräch die Rahmenbedingungen - Arbeitszeit - Urlaubstage - Schulungen - Ausstattung (Dienstwagen, Firmenlaptop) - Kantine - Bonusse :beagolisc - Benefits (billige Versicherungen) abzuklären. LiGrü Michael (Hesse/Schrader-Leser, Bewerbungsberater)
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