Monchi Geschrieben 14. Juni 2006 Teilen Geschrieben 14. Juni 2006 Hi Ich habe im zuge meiner Facharbeit eine 178m Richtfunkstrecke Aufgebaut. Die hierfür verwendeten Antennen (Hohlleiter) habe ich selber angefertigt. Den Bauplan habe von einem Skript aus'm Netz, wo man die Frequenz angibt und eben die entsprechenden Maße ausgegeben bekommt. So gut so weit. Soweit ich mich errinnern kann, stand von Antennenberechnung (Maße) und die Reichweitenberechnung und die ganzen db geschichten nichts im Ausbildungsrahmenplan... Bis jetzt habe ich nur ein Halbwissen, was die Hochfrequenztechnik angeht. Also ich weiß über db, dass es ein logarithmischer Wert ist. Das eine erhöhung um 10 db eine verdopplung bzw. halbierung der signalstärken mit sich bringt. dbm der Leistungspegel und dbi der Antennengewinn ist. Allerdings habe ich keinen schimmer davon, wie man das berechnet genauso wie ich keine Ahnung davon habe, warum die antenne die abmessungen hat, die sie hat bzw. wie das mit der wellenlänge zusammen hängt. Ich persönlich denke mir, dass ich im Fachgespräch wohl nicht erklären muss wieso das ding so konstruiert ist, wie es ist. Was denkt ihr? Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
Bubble Geschrieben 14. Juni 2006 Teilen Geschrieben 14. Juni 2006 Interessanter wäre IMO noch die Frage, wie Du sicherstellst, dass Du auf Senderseite den zulässigen EIRP Grenzwert nicht überschreitest. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
Monchi Geschrieben 14. Juni 2006 Autor Teilen Geschrieben 14. Juni 2006 Die Antenne hat 8dbi am 0 8 15 AP Ganz 100% ig sicher kann ich mir allerdings nicht sein, aber die grenzwerte werden z.b. bei einer 8dbi yagi (die man auf jeden fall in deutschland so an 100mw verwenden darf) auch nicht überschritten. Die hat noch eine bischen bessere richtwirkung als meine hohlleiter... und daraus schkieße ich nur, dass ich die Grenzwerte auch nicht überschreite. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
Bubble Geschrieben 14. Juni 2006 Teilen Geschrieben 14. Juni 2006 Du solltest es trotzdem besser nachrechnen oder nachrechnen lassen. Falls die Mittel zur Verfügung stehen, kannst Du natürlich auch nachmessen. Durch die selbst gebauten Komponente(n) kannst Du Dich nicht auf die Angaben der Hersteller verlassen. Wichtig ist (vereinfacht gesagt) immer die Kombination von Sender, Kabel und Antenne zu berücksichtigen, beispielsweise sendet nicht jeder AP mit der gleichen Energie. Bedenke, dass sich der Grenzwert auf einen isotropen Strahler bezieht und Du ihn für gerichtete Strahler entsprechend umrechnen/anpassen musst. PS: Ich meine, dass in einer c't mal ein einführender Artikel war. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
Monchi Geschrieben 14. Juni 2006 Autor Teilen Geschrieben 14. Juni 2006 Ich habe gerade noch mit einem Kommunikationselektroniker gesprochen... Ich gehe mal davon aus, dass der Allnet AP nicht mehr als 100mw sendeleistung hat, da er auch in deutschland verkauft wird und eine deutsche firmware hat... ich werde aber trotzdem nochmal nach angaben dazu suchen... allerdings ist das selbst bei allnet nicht in erfahrung zu bringen... Ich schreib den gleich mal. Aber nur mal angenommen, er hätte 100mw sendeleistung, dann würde sich diese ja nicht durch den anschluss einer anderen antenne erhöhen... (sonst wär ich jetzt wohl millionär mit meinem "Access-Point-Richtfunkantennen-kraftwerk )... Oder sehe ich da jetzt was falsch? Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
Bubble Geschrieben 14. Juni 2006 Teilen Geschrieben 14. Juni 2006 Oder sehe ich da jetzt was falsch? Ich denke schon. Du solltest Dein Projekt unbedingt mit jemandem durchsprechen, der sich mit der Materie gut auskennt. Per Forum kann man das schlecht durchsprechen, zumal Du für Deine selbstgebaute Antenne erst einmal den Gewinn zuverlässig bestimmen musst. Mal ein Beispiel: Wenn ein gekaufter Sender mit seinem Aufbau bereits eine EIRP von (knapp) 100mW besitzt und 100mW EIRP der erlaubte Grenzwert ist, dann dürftest Du die vorhandene Antenne nicht durch eine Antenne mit höherem Gewinn ersetzen, da Du sonst den Grenzwert überschreiten würdest. Keine Sorge, das verletzt nicht die Energieerhaltung. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
Monchi Geschrieben 19. Juni 2006 Autor Teilen Geschrieben 19. Juni 2006 Jaja. Ich hab mich schonmal ein paar stündchen mit nem Amateur Funker hingesetzt. Deswegen ist die Theorie ja auch klar. Im grunde geht es nur um die Formeln und so... Ich könnte ihnen zwar erklären, was z.b. dbi ist. Wenn ichs jetzt aber berechnen sollte, müsste ich im handbuch nachsachauen. Ich habe mir übrigens auch nochmal genau den Ausbildungsrahmenplan für Systemintigratoren angeguck, und da steht nirgendwo was von HF technik. Das eizige was damit verwand sein könnte ist die Elektrotechnik... Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
Mr Krabs Geschrieben 20. Juni 2006 Teilen Geschrieben 20. Juni 2006 Die hierfür verwendeten Antennen (Hohlleiter) habe ich selber angefertigt. Den Bauplan habe von einem Skript aus'm Netz, wo man die Frequenz angibt und eben die entsprechenden Maße ausgegeben bekommt. Kannst du mal den Link posten ? Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
Monchi Geschrieben 23. Juni 2006 Autor Teilen Geschrieben 23. Juni 2006 Moin Habe mich jetzt nochmal mit meinem lehrer, ausbilder und einem der prüfer zusammen gesetzt wobei sich ergeben hat, dass ich der berechnung wirklich nicht mächtig sein muss. Ich sollte allerdings schon wissen was dbi dba ect. ist. Ist ist der link für die Berechnung der Hohlleiterantenne... http://www.saunalahti.fi/elepal/antenna2calc.php Ich habe für den Bau ein 10er Fallrohr (Regenrinne) aus Zink verwendet. Die hab ich auf der entsprechenden länge abgeschnitten, noch ein 10cm stück zusätzlich abgesägt und längs aufgeschnitten und gerade gebogen, gehämmert... die so entstandende platte danna auf ein Bügeleisen gelegt und das Rohr drauf gestellt... momment warten... und schon kann man das ganze teil von innen sauber verlöten, ohne dass sich die einzelteile verformen... Den erreger hab ich aus einer Rev-SMA-Kupplung einem stück koax als isolator und einem stück messingdraht (3mm) angefertigt. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
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